17.10: Fisterra, das Ende der Welt

Man sollte meinen, ich hab schon viel gesehen. Nach den ersten paar Kilometern bin ich jedoch einem Tschechen begegnet, der den ganzen Weg in Schlappen gelaufen ist. Von Porto bis nach Santiago und dann nach Muxia. Mit ihm bin ich kurz gelaufen, bis er dann sagte, dass er nicht so schnell laufen kann mit den Schuhen und ich hab ihn zurück gelassen.

Zum Rest des Tages: Es war sehr nebelig, nur nebelig… Man sah nichts. Außer auf dem Berg, da war es zusammen mit dem Nebel fantastisch.

Hier sah man immerhin schon etwas, an der Küste jedoch gar nichts.
Auf dem Berg die beste Sicht!

Bei meiner ersten Pause hat mich Luca aus Italien eingeholt (irgendwie treffe ich fast nur Leute aus Italien, die Luca heißen, er war der dritte). Er war jemand, der ausnahmsweise die gleiche Geschwindigkeit hatte wie ich, also sind wir den ganzen Weg zusammen gelaufen.

In Fisterra angekommen, war man noch lange nicht am Ende der Welt, das war noch 3km den Berg rauf. Also Sachen abgelegt, schnell das Zertifikat in der Touri-Info geholt und dann ab zum Leuchturm. Leider immer noch nebelig. Aber da konnte man nichts machen. Den Kilometerstein konnte man aber noch ausfindig machen.

Leuchturm im Nebel, aber immerhin KM-Stein 0.000 sichtbar.
Ein bisschen ist es nach dem Sonnenuntergang noch aufgeklart.

Zum Sonnenuntergang haben Luca, Selina und Steve (die beiden von vor ein paar Tagen) und ich uns zum Sonnenuntergang am Strand mit Wein und Chips verabredet. Bis auf den tollen Sonnenuntergang war auch alles vorhanden. Der war durch Nebel verdeckt. Danach gab’s dann noch Burger und ab ins Bett. Am nächsten Tag stand die Busfahrt nach Santiago zurück an.

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